Nun mal Butter bei die Fische: Es wäre gar reizend, wenn sich jeder bis Freitag Gedanken machen würde, ob, wie und wo er nächste Saison spielen möchte. Denn langsam sollten wir mal konkret werden, ob und wie es weitergeht...
Mal ehrlich, wer könnte denn noch irgendwelche realistischen Ambitionen hegen? Entweder scheitert es bei den in Frage kommenden Kandidaten a) im umschalten von Defense auf Offense und umgekehrt b) in der Offense oder noch viel schlimmer c) in der Defense! Mal ganz abgesehen vom jahrelangen recht schluderigen Training. Da reichen die gelegentlich angewendeten Taschenspielertricks bei weitem nicht mehr aus. Dieses Manko kann man mit fortgeschrittenem Alter nicht aufholen. Außerdem passt es von der Altersstruktur von unseren "alten Säcken" zu den Jungspunden überhaupt nicht. Das gesellige Beisammensein nach den Spielen findet dort nicht oder ohne sie statt. Spätestens nach zwei Jahren werden sie feststellen, das es angeblich eine schöne Erfahrung war, aber nun der Zeitpunkt gekommen ist, was anderes zu machen, weil u. a. der Trainingsaufwand zu groß, die Fahrten zu den Auswärtsspielen zu weit sind und andere Interessen (Familie, Haus, Garten usw.) mittlerweile zuviel Zeit in Anspruch nehmen.
Was dann? Gibt es die Tura Baskets dann noch oder haben sie sich mangels Masse auflösen müssen? Wäre schade drum, wenn es so geschieht.
Da musste ich die Worte des alten Mannes glatt zweimal lesen, um deren Sinn zu erhaschen. Welch Wortgewalt...
Mich würde nur mal bei dem ganzen "Wir-machen-eine-Spielgemeinschaft-mit-Norden/Ich-wechsle-unter-diesen-und-jenen-Voraussetzungen-nach-Lampukistan-oder-auf-die-Seychellen/Ich-höre-nächste-Saison-auf-oder-vielleicht-doch-nicht-aber-nur-wenn-meine-Mama-mitkommt"-Aussagen der letzten Monate interessieren, ob wir nächstes Jahr genug Leute haben, die am Spielbetrieb für TuRa teilnehmen möchten. Schließlich ist die "Trainings"-Beteiligung außerhalb der Spielzeit erfahrungsgemäß noch geringer als ohnehin schon. Und daher wäre es fein, wenn sich jeder in seinem stillen Kämmerlein überlegt, was er persönlich denn möchte und dies am Freitag kundtun.